hochgenau temperieren von -120 bis 400°CThermodynamik und Mikroelektronik für energetisch effektive Temperiertechnik und umweltverträgliche Kälteerzeugung. In ökonomischer und ökologischer Konsequenz stehen beide Disziplinen in der Verantwortung. | |
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Liebe Leserin, lieber Leser,Der Titel dieser Schrift verspricht ein Portrait der Innovationen. Ob das zutrifft und ob man diese Dokumentation als Handbuch gebrauchen kann, darüber werden Sie sich am Ende selbst ein Bild machen. Betrachten wir das Ganze vorläufig als Versuch, den heutigen Stand der Temperiertechnik in der chemisch/physikalischen Forschung und auf technisch verwandten Gebieten detailliert und umfassend zu beschreiben. Ein Versuch mit dem Handikap der Subjektivität einer Selbstdarstellung. Weil hier fast nur von einem Fabrikat die Rede ist, kann und will der Verfasser nicht Unbefangenheit vortäuschen, kann er ergo nicht wirklich objektiv sein. Der autobiographische Charakter wird bei ausufernder Beschäftigung mit den verschiedenen Themen zweifellos dazu führen, dass Sie sich zu gewissen Details auch anderweitig informieren. Frei nach dem Grundsatz: Vertraue auf Allah, aber binde Dein Kamel an! Wenn Sie diesem ägyptischen Ratschlag folgen, wird sich unser Problem der Objektivität relativieren. Wir werden uns mit Thermodynamik und Mikroelektronik befassen und versuchen, einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zur Vermeidung umweltrelevanter Fehler und für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die Auseinandersetzung mit den gegebenen Fakten und exemplarische Applikationen werden die weitere Entwicklung vorteilhaft beeinflussen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich zeigen wird. Es wird sich auch ergeben, dass wir entscheidende Erkenntnisse aus der kältetechnisch geprägten Produktentwicklung für die Laborarbeit auf die allgemeine Anwendung übertragen. So gesehen ist dies auch eine Offenlegungsschrift. Allerdings, mit der Bitte um Nachsicht, nicht direkt im Sinne des Patentwesens, weil nicht alles bis ins letzte Detail offengelegt werden kann. Thermodynamik und Mikroelektronik, die beiden Schlüssel der hier beschriebenen Technologie, werden durch geschickte Kombination und Nutzung sich bietender Synergien weitere Fortschritte erzielen. Die Intelligenz der Mikroelektronik hat den Rückzug der Chlorkohlenwasserstoffe aus der Kältetechnik beschleunigt. Jedenfalls im hier überwiegenden Bereich der Forschung im Labor und im Technikum. Sie ermöglicht Verdampfungsprozesse transparent zu machen und effektiv zu steuern. Mit zunehmender Verfügbarkeit geeigneter Sensorik wird die Wärmeübertragung innerhalb und ausserhalb des Kälteprozesses besser beherrschbar. Dialogfähige Prozessortechnik erlaubt die Übermittlung digitaler Anweisungen und Informationen via Satelliten. Voraussetzungen, die nicht erst erfunden werden müssen. Es wäre unverantwortlich, auf die vorhandenen Möglichkeiten effizienter Energieverwendung zu verzichten. Letztlich stehen wir inmitten ökologischer Herausforderungen und dieses Buch ist immer noch eine Baustelle. Unsere Enkel werden unangenehme Fragen stellen. Nach Loriot ist der Mensch das einzige Lebewesen, das im Fliegen eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann, und die erste Mondlandung liegt bereits eine Generation zurück. Der internationale Tangoclub ist eine Konzentration weltweiter Forschung mit unübersehbarer Ausstrahlung (Scale up) und unbestreitbarer Intelligenz. Sollten wir nicht in der Lage sein, unserer Aufgaben ohne Umweltbelastung gerecht zu werden und ohne dem Treibhauseffekt Vorschub zu leisten? Versuchen wir es wenigstens. D´accord? | |